Design Thinking ist ein von der Innovationsagentur IDEO entwickelter Prozess zur Förderung kreativer Ideen. Der iterative Prozess fokussiert sich darauf, Innovationen zu entwickeln, die sich am Nutzer orientieren. Dessen Bedürfnisse sollen dabei optimal unterstützt und befriedigt werden. Um dies zu erreichen greift Design Thinking auf Vorgehensweisen aus dem Design-Bereich zurück, welcher explizit nutzerorientiert arbeitet. Basis des Design Thinkings sind dabei vier Komponenten, um Probleme zu lösen und Innovation zu fördern: Iterativer Prozess Eigene Werte Interdisziplinäre Teams Mobile Raumkonzepte  1. Iterativer Prozess Im wesentlichen besteht Design Thinking aus einem klar strukturiertem Prozess, der sich in iterativen Schleifen vollzieht. Es werden schon früh Prototypen erstellt und potentiellen Nutzern vorgelegt, um schnell Einsichten zu gewinnen und diese wiederholt in den Prozess einfließen zu lassen. Der iterative Prozess[…]

Design Studio bedeutet Ideen in Teamarbeit entwickeln, zu evaluieren und zu konkreten Lösungsansätzen zu verdichten. Sie stellt eine gute Methode dar, um in kurzer Zeit in einem interdisziplinären Team Lösungsansätze für eine mittel- bis komplexe Lösung zu finden. Wissen soll dabei geteilt werden und Team-Mitglieder voneinander lernen. Ein Nebeneffekt ist, dass sich die Teams dabei auf die besten Lösungsansätze verständigen. Diese werden vom gesamten Team getragen, da jeder zur Lösung zu einem gleichen Anteil beigetragen hat. Der Design Prozess kann mit dieser Methode beschleunigt werden und es ist von Vorteil Stakeholder zu integrieren.  Vorbereitung Um Zeit zu sparen sollten vor Beginn der Challenge passende Räumlichkeiten mit genug Sitzmöglichkeiten für die Teams sowie benötigte Materialien zur Verfügung stehen. Im Groben sind[…]

Am 29. Juli 2017 fand das sechste UX Camp in Hamburg statt was wieder einiges Inspirationen mitbrachte, sowie Einblicke in die Arbeit unterschiedlichster UX-Designer. Wer das Format noch nicht kennt: ein Barcamp ist eine offene Konferenz, bei der angebotene Vorträge und Workshops gänzlich durch die Teilnehmer bestimmt werden. Die Sessions werden erst am Morgen des Eventtages vorgeschlagen und zeitlich eingeplant. Selbst im Laufe des Tages werden noch spontan weitere Sessions angekündigt. Das UX Camp in Hamburg ist inzwischen ein fester jährlicher Termin zu dem dieses Jahr 250 UX-Experten kamen, die sich über neue Ideen, aktuelle Trends, innovative Ansätze und Methoden ausgetauscht haben. Die Teilnehmer boten einen breiten Themenmix, der es bei jeweils vier Sessions gleichzeitig schwer machte sich für ein[…]

Im Rahmen des UNCOVER Designfests in Mannheim trat zum Abschluss am 8. Juli 2016 als Gastredner Stefan Sagmeister auf. Der in New York lebende Designer der erfolgreichen New Yorker Agentur Sagmeiser & Walsh referierte als gebürtiger Österreicher in Mannheim auf Deutsch. Er berichtete in einer außergewöhnlichen Location, der Trinitatiskirche in Mannheim, über die Resultate seiner langjährigen Erforschung des Glücks. Hierzu gibt es aktuell auch die Ausstellung „The Happy Show“ im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst. In seinem Vortrag nahm er sein Publikum mit auf seine Reise, das Glück zu erforschen, wobei er persönliche Momente zeigte, die ihn glücklich gemacht haben. Drei Methoden die er getestet hat waren: Meditation Kognitive Verhaltenstherapie und stimmungsaufhellende Pharmazeutika. Bei seinen Selbstversuchen zeigte er kontinuierlich auf,[…]

Am 09.02 fand der 68. Webmontag http://www.wmfra.de/ zum Thema „Design vs. Funktionalität“ in der Brotfabrik statt. Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Verhältnis zwischen Funktionalität und Design. Bestenfalls gehen diese beiden Hand in Hand, doch in der Praxis erweist sich das leider oft ganz anders… Wie und warum oft eine Seite stärker ausgeprägt ist und worauf man am besten achtet, darum ging es an diesem Abend im Rahmen von sechs Vorträgen.   Hervorzuheben waren besonders folgende der Vorträge: UX: 6000k in 3 Tagen Dieser Vortrag stach mit seinem Gesamtkonzept heraus. Sowohl Inhalt, als auch Design der Folien als auch Rhetorik, Gestik, Verhalten und Aussehen des Vortragenden haben innerhalb der Präsentation einen Wandel mit sich gebracht, mit dem der Vortragende eine Reaktion des[…]

Am 22. Februar fand die Toca Me (http://www.toca-me.com/event/toca-me-design-conference-14.html), eine jährlich stattfindende Design Konferenz in München statt. Der Schwerpunkt lag auf Grafikdesign und ein großer Teil der Besucher kam aus Agenturen. Umso interessanter war es über den Tellerrand zu schauen, was Designer & Interaktionsdesigner in unterschiedlichen Branchen so machen. Die Speaker waren Top-Designer aus aller Welt und haben aus dem Nähkästchen geplaudert, aber auch Einblicke in ihre Arbeitsweise, Ideenschöpfung und sogar in Ihre Arbeits-Dateien gegeben, was für den ein oder anderen AHA-Effekt sorgte.Highlights waren:   Jessica Walsh von der Agentur Sagmeister & Walsh ( http://www.sagmeisterwalsh.com/work/ )  Die Arbeiten hier sind eher Grafikdesign-lastig, es gab aber jede Menge Anregungen kreativ zu denken und zu arbeiten. Eine überraschende These des Vortrages war: 5% einer Arbeit[…]